Ein unerwartetes Resultat des Projektes zur Entdeckung erdähnlicher Planeten

Eine Kontrollaufnahme des multiplen Photometers, die während der Startphase des Projektes auf dem Wege zur vorgesehenen Beobachtungsbahn aufgenommen wurde, zeigt an etlichen Objekten entweder Lichtbeugungserscheinungen (bei hellen Objekten) oder systematische Übertragungsfehler. Es sind etwa 0.1% aller Beobachtungsobjekte betroffen, wie man in den Dateien aus dem Internet erkennen kann (leider nur noch in einer geringen Auflösung, ursprünglich 12000x12000 Pixel):
FirstLightLogInvertedPink_wslbld2400-br.jpg (Kepler First Light Image, April 08,2009).
Zur Ursache der Fehler:
Mit dem multiplen Photometer des Projektes erfolgt die Überwachung eines großen Winkelbereiches, um kleine Helligkeitsänderungen an vielen Objekten gleichzeitig zu erfassen. Zum ersten Mal wird ohne Einfluß von Luftunruhen eine derartige Beobachtung vorgenommen. Wegen ihrer Lichtempfindlichkeit wurden nun einzelne Pixel im Photometer durch Lichtblitze geblendet, die in der Belichtungszeit an den betroffenen Objekten auftraten. An diesen Objekten kam es dadurch zu den erwähnten Fehlern. Wie man sehen wird, ist die starke Ausprägung des Befundes nur möglich, wenn der Anteil enger Doppelsterne sehr groß ist. Die oben genannten Bilder zeigen also die Auswirkung von Lichtblitzen an den betroffenen Objekten. Für das Projekt selbst ergibt sich daraus allerdings keine nennenswerte Störung, die jeweils fehlerhaften Werte können im nachhinein in den Helligkeitskurven leicht erkannt und ausgesondert werden. Das ist im Sinne des Projektes erforderlich für alle in der Nachbarschaft von Verursachern beeinträchtigten Objekte.
Feststellung:
Unter der allgemein üblichen Annahme, daß das Licht sich mittels elektromagnetischen Wellen ausbreitet, kommt man zwangsläufig zur RT, denn unterwegs gehen keine Wellenfronten verloren und es kommen auch keine hinzu. Der Blick in das Spektrum eines Beobachtungsobjektes gleicht daher dann dem Blick auf das Zifferblatt einer Uhr dortselbst. Man zählt dabei sozusagen die Wellenfronten.
Etwa beim "Everest-Experiment" führt unter dieser Voraussetzung bei Betrachtung von der oberen Position aus die jedenfalls gegebene Rotverschiebung an der unteren Position dort unmittelbar auch zu einer entsprechenden Zeitverzögerung.

Ich setze jetzt jedoch voraus, es existieren keine elektromagnetischen Wellen und das Licht breitet sich mit Hilfe von Photonen aus. Dann sind mehrere Aussagen möglich und zu überprüfen :
1.) Schwingungen beruhen evtl. auf Wechselwirkungen inklusive Rückkoppelung oder sind Eigenschaft der beteiligten Teilchen.
2.) Der zeitliche Ablauf des Beobachtungsobjektes hat keinen Zusammenhang zu den beobachteten Schwingungen der Photonen.
3.) Die Schwingungen der sich bewegenden Teilchen induzieren eine Wellenlänge, deren Wert sich via Plancksche Konstante wie bisher üblich berechnet, d.h. es ergeben sich in der Konsequenz alle Berechnungen, einschließlich Optik, wie bislang bekannt.
Ausnahme - Anwendungen der RT, hier ein Beispiel
4.) Ballistische Lichtausbreitung : Photonen werden mit Lichtgeschwindigkeit gegenüber der Quelle emittiert und unterliegen den Gesetzen der Mechanik. Auch hier kann man davon ausgehen, daß bekannte Relationen bestätigen werden, z.B. ergibt sich der Schwarzschild-Radius wie gehabt.
5.) Bei variablen Geschwindigkeiten der Quellen, z.B. bei Doppelsternen, resultieren in Abhängigkeit von Distanz, Bahnparametern usw. besondere Effekte im Helligkeitsverlauf, denn die Photonen werden mit Lichtgeschwindigkeit plus Geschwindigkeit der Quelle emittiert und haben daher unterschiedliche Laufzeiten bis zum Beobachter. Sofern eine hinreichende Distanz und Beschleunigung der Quelle gegeben sind, zeigen sich trotz der großen Lichtgeschwindigkeit entsprechende Überlagerungseffekte und, typisch, Lichtblitze.
Die Lichtblitze sind ein auffälliges Merkmal, das eine Simulation konkreter Situationen rechtfertigt und auch eine plausible Erklärung seiner Ursache verlangt. Im vorliegenden Fall von engen und vom Beobachter entfernten Doppelsternen, hier eine typische Bahn, kann die optische Trennung der Komponenten durch das multiple Photometer ausgeschlossen werden, es ergibt sich ein gemeinsamer Helligkeitsverlauf für beide Komponenten durch Überlagerung eintreffender Photonen.
Eine Simulation beliebiger Beispiele in ballist wird bezüglich der Genauigkeit hauptsächlich durch zwei Parameter charakterisiert: Schrittweite dt bei der numerischen Lösung der Bewegungsgleichung und Abschnittweite DT zur Unterteilung der Helligkeitskurve über dem Simulationszeitraum.
Folgerung:
Ich schlage nun vor, alle Übertragungen mittels elektromagnetischer Wellen, seien es Licht, Rundfunkwellen, Mikrowellen usw., einmal als nur durch entsprechende Teilchen vermittelt zu denken. Erscheint das möglich, so entscheiden das "Everest-Experiment", von oben gesehene Rotverschiebung jedoch keine Zeitverzögerung an der unteren Position, sowie das Vorhandensein von Lichtblitzen über die Richtigkeit dieses Vorschlages und, umgekehrt, auch über die der RT.

H.T.




Cern

Eine Sendung im Fernsehen über den Beschleuniger in Cern und die dort vorgesehenen Experimente war sehr beeindruckend, ja beängstigend für mich. Ein offizieller Medienbeauftragter informierte das Publikum über den Beschleuniger in Cern allgemein, seine Leistungsfähigkeit, seine Organisation, welche Ziele in der Forschung erreicht werden sollen, die Finanzierung und wer und in welcher Weise Cern kontrolliert. Dabei blieb bei mir der Eindruck haften, Cern hat Hoheitsrechte, wie ein unabhängiger Staat. Obwohl ich die Fernsehsendung mehrmals sehen konnte, ist mir immer noch nicht klar, welches Verfassungsorgan unserer Bundesrepublik, einem großen Geldgeber, notfalls Ereignisse in Cern beeinflussen kann.
Nun aber zu den Vorhaben. Die Sendung wurde kurz vor der bedauerlichen (?) Panne vor dem ersten bedeutenden Experiment ausgestrahlt. Neben der Darstellung der Ziele des Experimentes und einiger dabei auftretender Parameter, wurden auch Ergebnisse von Probeläufen des Beschleunigers bei 10% Leistung gezeigt. Dabei wurde mir sozusagen der Ernst der Lage bewußt. Besonders beeindruckten mich aber die Angaben über spezielle Parameter des eigentlich vorgesehenen "Urknall-Experimentes". Der Medienvertreter von Cern, ein Physiker, geriet regelrecht ins Schwärmen - während einer kurzen aber meßbaren Zeitspanne würden in einem sehr kleinen aber makroskopischen Raumbereich Temperaturen auftreten 1000-fach heißer, als das Innere der Sonne, also >10^10° C. Solche Temperaturen kommen in einem großen Raumbereich um unser Sonnensystem herum nirgends vor, sind in der Natur sozusagen nicht vorgesehen.
Angesichts einer absoluten Bedrohlichkeit evtl. Entwicklungen in dieser Lage reicht der Ausschluß solcher Entwicklungen mit immer wieder hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus, etwas Derartiges muß sicher ausgeschlossen werden. Hoffen wir auf den gesunden Menschenverstand und darauf, daß uns allen kein endgültiges Resultat beschert wird.


Hymne

Football-Endspiel in Pittsburgh. Das Stadion prall gefüllt. Beide Mannschaften stehen in der Mitte des Spielfeldes. In Erwartung der Nationalhymne, die immer zu so einem Anlaß gesungen wird. Am Rande ein Podest aus Holz. Ein Mädelchen von etwa zehn Jahren klettert die Stufen hinauf. Ein Mikrophon muß noch tiefer festgeklemmt werden und der Gesang, a cappella (!), beginnt. Die US-amerikanische Nationalhymne. Hand aufs Herz !
Leider konnte ich im Fernsehen nur den Anfang und das Ende dieser Darbietung sehen, eine vollständige Aufzeichnung wäre es sicher wert gewesen. Von Anbeginn ein Aufhorchen, Erstaunen und dann Ergriffenheit im Publikum. Hier wurde die ganze Kraft einer bewundernswerten Nation zum Ausdruck gebracht. Mir war vorher gar nicht bewußt, was für eine herrliche Hymne die USA haben.
Am Ende dann ein sichtlich benommenes Publikum, bis weit in das Spiel hinein. Noch Tage nach dem Ereignis das Gesprächsthema in der Stadt - die Kleine mit der großen Stimme.
Freilich haben die Veranstalter diesen Fehler nicht wiederholt. Schließlich soll das Spiel die Show sein und nicht etwa die Hymne!
In einigen Kreisen allerdings gab es auch direkte Ablehnung: Was, bitte sehr, war denn das ?